Prompting Patterns sind wiederverwendbare Muster, die Qualität und Konsistenz erhöhen – besonders für wiederkehrende Aufgaben.
Ein gutes Pattern reduziert Interpretationsspielraum: Output-Format + Kriterien + Review-Schritt.
Pattern 1: Strukturierter Output
Fordere Tabellen, Checklisten oder JSON an. Ergänze Pflichtfelder.
Gib das Ergebnis als Tabelle mit Spalten: Schritt | Begründung | Risiko | Nächste Aktion.
Markiere Unsicherheiten explizit.
Pattern 2: Instruction + Self-Check
Präzise Anweisung + Aufforderung zur Selbstprüfung. Ideal, wenn das Ergebnis „handwerklich“ korrekt sein muss.
Erstelle X schrittweise.
Prüfe danach gegen diese Kriterien: (…).
Wenn Informationen fehlen: stelle zuerst Rückfragen, statt zu raten.
Pattern 3: Optionenvergleich
Lass mehrere Optionen bewerten nach Nutzen/Risiko/Aufwand – inklusive Empfehlung.
Erzeuge 3 Optionen. Bewerte jede Option nach Nutzen, Risiko, Aufwand (1–5) und gib eine Empfehlung mit Begründung.
Pattern 4: Mehrere Lösungswege (Varianten) + Auswahl
Erzeuge alternative Lösungswege und wähle den besten anhand einer Rubrik (z. B. Qualität, Risiko, Umsetzbarkeit).
Erzeuge 3 Lösungswege.
Bewerte sie nach: Korrektheit, Risiko, Aufwand.
Wähle den besten und erkläre warum.
Pattern 5: Quellengebunden (für Fakten)
Für faktenkritische Inhalte: Quellenpflicht + Zitatmodus. In Kombination mit RAG besonders wirksam.
Antworte nur, wenn du eine belastbare Quelle nennen kannst.
Wenn keine Quelle vorhanden: sag "nicht sicher" und stelle Rückfragen.
Bei Recht/Compliance/Medizin/Finanzen: immer Quellen + Review. Verwende KI als Entwurf – nicht als finale Wahrheit.